Don’t call it Blubb!

Auf meiner Suche nach einem leckeren Spinatrezept bin ich auf „Creamed Spinach Steakhouse Style“ gestoßen. Okay…!
Ausprobiert und für sehr schmackhaft befunden, landet es nun auf meinem Blog. Aber der Einfachheit halber nenn ich es einfach mal Rahmspinat, auch wenn keine Sahne drin ist. Blubb!

500 g frischer Spinat
1 EL Butter
1 EL Mehl
250-300 ml Milch
Öl
1 Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

Falls ihr frischen Spinat vom Markt habt, kann es sein, dass da noch Wurzeln dran sind. Die solltet ihr abschneiden. Falls nicht, habt ihr euch zumindest schon mal Arbeit gespart. Dann muss der Spinat gewaschen werden. Gut gewaschen werden! Lieber einmal zu viel als einen Sandkasten im Mund zu haben. Kauft ihr gefrorenen Blattspinat, dann habt ihr euch noch mehr Arbeit gespart!
Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Die warten dann noch eine Weile auf ihren Einsatz, aber was fertig ist, ist fertig.
In einem großen Topf etwas Öl erhitzen und den gut gewaschenen und abgetropften Spinat hinein geben. Der Spinat wird unheimlich zusammenfallen und wenn nur noch ein kleines trauriges Häufchen im Topf ist und alle knackigen frischen Blätter Geschichte sind, habt ihr alles richtig gemacht. Alles in ein Sieb geben bis er kühl genug ist um ihn anzufassen. Gut mit der Hand ausdrücken, dass so wenig Wasser wie möglich drin bleibt. Die Spinatmasse auf ein Brettchen legen und grob mit dem Messer durchgehen. Falls ihr wirklich gefrorenen gekauft habt, entfallen auch diese ganzen Schritte und ihr habt euch umsonst durch den Text gequält.

Für die Bechamelsauce erhitzen wir die Butter in einem nicht ganz so großen Topf und braten die Zwiebeln schön glasig, zusammen mit dem Knoblauch. Dann kommt das Mehl hinein und wird richtig schön angeröstet, dabei immer mit einem Schneebesen rühren. Mit der Milch ablöschen und beim aufkochen gut rühren. Ich mach die gerne etwas dicker, da der Spinat trotz ausdrücken immer noch viel Feuchtigkeit hat. Wenn ihr es etwas flüssiger mögt, die Milch macht’s! Die Masse noch ein wenig köcheln lassen und mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken.
Zu guter Letzt den Spinat unter die Soße heben und warm werden lassen.

Wer noch ein paar Kalorien übrig hat, oder wem die egal sind, kann noch etwas Parmesan drüber reiben. Käse macht ja bekanntlich alles besser.
Oder mit gerösteten Mandelblättchen dekorieren, mir ist leider der Parmesan für das Foto ausgegangen…