Asche auf mein Haupt, dass ich so lange nichts gemacht habe. Oder eher „Sahne auf mein Haupt“, „Panna Cotta on you, Mrs. baon!“

Das Rezept habe ich letzten Sommer schon ausprobiert. Nachdem es jetzt schlagartig ‚warm‘ und sonnig wurde, überkam mich dann auch der Elan ein oder zwei Fotos zu schießen…
Panna Cotta ist ein italienisches Dessert und soll wohl so viel wie „gekochte Sahne“ heißen. Ihr braucht etwas Zeit, aber lässt sich super vorbereiten und ist unheimlich unkompliziert.

500 ml Sahne
150 g Zucker
Vanille
3 Blätter Gelatine

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Sahne mit Zucker und Vanille in einem Töpfchen auf kleiner Stufe heiß werden lassen. Die Masse sollte allerdings nicht kochen.
Dann geht alls quick ’n‘ dirty. Gelatine ausdrücken, zur heißen Sahne in den Topf geben, rühren bis sich alles aufgelöst hat und in kleine Schälchen gießen. Kühl stellen bis die Masse fest ist.
Wollt ihr das Panna Cotta stürzen und auf einem Teller servieren, solltet ihr mit einem scharfen Messer an der Seite entlanggehen und das Schälchen kurz in warmes Wasser halten.
Einfacher ist es, die Sahne direkt in das Glas zu geben in dem ihr es serviert.

Soweit die Standardversion.

Ihr müsst natürlich nicht Vanille für euer Panna Cotta nehmen, wie wäre es mit Zitrone oder im Winter mit Zimt und anderen Gewürzen. Je nachdem was ihr nehmt, solltet ihr die Sahne am Ende aber noch durch ein Sieb gießen.

Natürlich darf eine Soße dazu nicht fehlen, ich bevorzuge Beeren. Die kann man direkt pürieren und süßen um sie drüberzugießen oder einen Kompott draus machen und dazu reichen. Es ist alles erlaubt was schmeckt von fruchtig über noch fruchtiger bis hin zu Schoko- oder Karamellsauce.
 

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